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Harmonie am Waldrand

Früher hiess es auf dem Gelände «Still gestanden», heute lebt und arbeitet man auf dem ehemaligen Militärareal im Einklang mit sich selbst und der umgebenden Natur. Die Bauherrschaft hat sich mit dem Holzbungalow einen Traum vom eigenen Haus erfüllt, der lange gereift und deshalb umso schneller umgesetzt war.

 
 
Abendstimmung: Der Blick vom Haus in den Garten ist unverstellt, so dass ein fliessender Übergang von innen nach aussen entsteht. Die bestehende Bepflanzung wurde im Umgebungskonzept aufgenommen, ein Feuerring im Garten spendet bei kühlen Temperaturen Wärme und lädt ausserdem zum kurzweiligen Grillplausch. zoom
Abendstimmung: Der Blick vom Haus in den Garten ist unverstellt, so dass ein fliessender Übergang von innen nach aussen entsteht. Die bestehende Bepflanzung wurde im Umgebungskonzept aufgenommen, ein Feuerring im Garten spendet bei kühlen Temperaturen Wärme und lädt ausserdem zum kurzweiligen Grillplausch. 
 
 
Die atemberaubende Natur spiegelt sich in den Wasserbecken, die bewusst nahe am Haus platziert wurden.zoom
Die atemberaubende Natur spiegelt sich in den Wasserbecken, die bewusst nahe am Haus platziert wurden.
Die Räume sind um einen Lichthof angesiedelt und zeichnen sich durch eine bewusst reduzierte Materialität aus.zoom
Die Räume sind um einen Lichthof angesiedelt und zeichnen sich durch eine bewusst reduzierte Materialität aus.
Der Tisch ist von Mobimex, die Stühle stammen von Horgenglarus. Die Küche hat die Architektin selbst entworfen.zoom
Der Tisch ist von Mobimex, die Stühle stammen von Horgenglarus. Die Küche hat die Architektin selbst entworfen.
 
 
 

Bereits beim ersten Schritt in den Eingangsbereich heisst einen die ruhige Atmosphäre des Hauses willkommen, nimmt einen behutsam in ihre Arme auf, lädt dazu ein, sich auf das Innere einzulassen. Die Architektur schafft es sofort, eine Stimmung entstehen zu lassen, die beschützend und vertrauensvoll, aber keinesfalls einengend wirkt, obwohl man noch nicht weiss, was einen erwartet. «Das Haus soll gleichzeitig ein Möbel sein und auch ohne Interieur eine Atmosphäre
schaffen, die zum Verweilen einlädt, selbst wenn die Räume leer wären», erzählt Architektin und Bauherrin Alexandra Reimann. Auf dem ehemaligen Militärareal hat das Architekturbüro Reimann Sidler, zu welchem sie gehört, einen Bungalow geschaffen, der Leben sowie Arbeiten unauffällig miteinander verbindet und der die Grenzen des jeweils anderen Bereiches respektiert, sie aber gleichzeitig auch spielerisch aufzulösen scheint.

 
 

Die komplette Architekturreportage ist im Magzin RAUM UND WOHNEN, Heft 04/18 zu lesen.


Text: Katrin Montiegel, Fotos: Thomas Hämmerli
aus: Raum und Wohnen, Heft Nr. 05/18

Bezugsquelle:
Reimann Sidler Architekten
www.reimann-sidler.ch

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