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Museum für Gestaltung feiert Wiedereröffnung

Drei Jahre wurde das Museum für Gestaltung Zürich renoviert, jetzt wird es wieder eröffnet. Das denkmalgeschützte Gebäude an der Ausstellungsstrasse wurde weitgehend in den Orginalzustand von 1933 versetzt. Nun können sich die Besucher ab dem 3. März 2018 auf zwei Standorte und mehr Ausstellungsfläche freuen.

Museum für Gestaltung Zürich, Gebäude Ausstellungsstrasse, 2017, © Foto: Georg Aernizoom
Museum für Gestaltung Zürich, Gebäude Ausstellungsstrasse, 2017, © Foto: Georg Aerni
 
 
Der Umbau dieses Schlüsselwerks des Neuen Bauens in der Schweiz erfolgte in enger Absprache mit der Denkmalpflege und wurde von Ruggero Tropeano Architekten verantwortet.  © Foto: Georg Aernizoom
Der Umbau dieses Schlüsselwerks des Neuen Bauens in der Schweiz erfolgte in enger Absprache mit der Denkmalpflege und wurde von Ruggero Tropeano Architekten verantwortet. © Foto: Georg Aerni

Seit kurzem erstrahlt das denkmalgeschützte Gebäude von Adolf Steger und Karl Egender aus den 1930er-Jahren in neuem Glanz. Vor allem die Haupthalle erhielt ihren ursprünglichen, imposanten Charakter wieder. Der Boden in der Galerie, welcher in den Siebzigerjahren eingebaut wurde, ist verschwunden und der doppelgeschossige Zustand mit den hohen Stützen kommt wieder als Ausstellungsfläche zur Geltung. Bei der feierlichen Eröffnung am 2. und 3. März 2018 präsentiert das Museum für Gestaltung Zürich erstmals dauerhaft die Schätze aus seiner international bedeutenden Sammlung.

In der Ausstellung «Collection Highlights», gezeigt in einem der zwei neu entstandenen Säle im Untergeschoss, können die Besucher anhand von rund 2000 Exponaten aus den Bereichen Kunstgewerbe, Grafik, Plakat, Textil sowie Möbel- und Produktdesign die Welt der schönen, nützlichen und kuriosen Alltagsdinge entdecken. Gleich daneben lassen sich in der Ausstellung «Ideales Wohnen» die unterschiedlichen Wohnträume des 20. Jahrhunderts vergleichen. Sieben Musterzimmer, mit Glanzstücken aus der Sammlung ausgestattet, präsentieren die wichtigsten Tendenzen im Schweizer Möbeldesign der Moderne und zeichnen die sich wandelnden Lebensstile nach.

Das Herz des Gebäudes, die nun wieder doppelgeschossige Halle, bespielt das Westschweizer Designbüro atelier oï mit raumgreifenden Installationen: Getaucht in blaues und oranges Licht, mit sich bewegenden Objekten und dem Duft nach Zedernholz, bietet die Ausstellung «Oïphorie: atelier oï» ein sinnliches Erlebnis.

Mitten im dynamischen Trendquartier Zürich-West bespielt das Museum weiterhin seinen zweiten Standort, das Toni-Areal. Mit wechselnden Ausstellungen schlägt es auf dem Campus eine Brücke zur Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), zeigt experimentierfreudige Projekte und bezieht zu aktuellen Debatten im Design Stellung.

Mehr über das Eröffnungsporgramm unter: museum-gestaltung.ch


Text: PD

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