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Panton Chair: Limited Edition 2018

Der Panton Chair ist der erste Freischwinger der Geschichte, der aus einem Stück Vollkunststoff geformt wurde. Nach langen Jahren gemeinsamer Entwicklung stellten Verner Panton und Vitra den formal und fertigungstechnisch revolutionären Stuhl im Jahr 1968 auf der Möbelmesse imm in Köln erstmals der Öffentlichkeit vor. 50 Jahre nach der Erstpräsentation legt Vitra zwei limitierte Editionen des Klassikers auf und zeigt sie an der imm cologne: den «Panton Chrome» und den «Panton Glow». Nun leuchtet und glänzt die Ikone.

50 Jahre nach der Erstpräsentation wird an der imm cologne eine limitierte Edition des Panton Chair vorgestellt: «Panton Glow» und «Panton Chrome». Foto: Panton Anniversary Edition Group. © Vitra.zoom
50 Jahre nach der Erstpräsentation wird an der imm cologne eine limitierte Edition des Panton Chair vorgestellt: «Panton Glow» und «Panton Chrome». Foto: Panton Anniversary Edition Group. © Vitra.
 
 
Mit dem «Panton Chrome» geht ein alter Traum des Designers in Erfüllung: Der Panton Chair hat nun einen brillanten Spiegeleffekt. Foto: Anniversary Edition. © Vitra.zoom
Mit dem «Panton Chrome» geht ein alter Traum des Designers in Erfüllung: Der Panton Chair hat nun einen brillanten Spiegeleffekt. Foto: Anniversary Edition. © Vitra.

Verspiegelte Oberflächen hatten Verner Panton schon immer fasziniert und wie kaum ein anderer Designer hat er im Lauf seiner Karriere immer wieder mit verschiedenartigen Spiegeleffekten gearbeitet. Bereits Anfang der 1970er Jahre lotete er die Möglichkeit aus, dem Panton Chair eine verspiegelte Oberfläche zu geben. Wegen seiner dynamisch geschwungenen Formen schien ihm der Stuhl dafür besonders prädestiniert, doch lag damals eine spiegelnde Beschichtung des Stuhls wegen ihrer Kratzempfindlichkeit weit ausserhalb aller technischen Möglichkeiten.

Heute, fast 50 Jahre später, steht ein sicheres, wenn auch aufwendiges Verfahren zur Verfügung, das hoch spezialisierte Handarbeit erfordert. Der brillante Spiegeleffekt des «Panton Chrome» entsteht durch eine Metallisierung, die in verschiedene Lackschichten eingebettet wird. Dieser komplexe Lackaufbau ist einerseits flexibel genug, um die leichten Verformungen des Stuhlkörpers eines «Panton Classic» bei Belastung mitzumachen und andererseits so robust, dass die empfindliche Oberfläche effektiv geschützt wird.

Verner Panton interessierte sich zeitlebens für neue Technologien, Techniken und Materialien. Bei vielen seiner futuristischen Einrichtungen arbeitete er mit Licht, Farben und leuchtenden Elementen. In Abstimmung mit Marianne Panton, Verners Ehefrau, hat Vitra den «Panton Glow» entwickelt: Auf die rohe Polyurethanschale des «Panton Classic» werden in sorgfältiger Handarbeit fünf Schichten eines mit Nachleuchtpigmenten versehenen Lacks aufgetragen und abschliessend mit einem hochglänzenden Schutzlack versiegelt. Die Leuchtpigmente laden sich am Tageslicht auf und geben bei Dunkelheit ein blaues Licht ab.

Der «Panton Chrome» ist ab März 2018 und der «Panton Glow» ist ab Juni 2018 erhältlich.

Verner Panton war schon immer fasziniert von Spiegeleffekten und interessierte sich für neue Technologien, Techniken und Materialien. Foto: Jens Bernsen, © Vitra.zoom
Verner Panton war schon immer fasziniert von Spiegeleffekten und interessierte sich für neue Technologien, Techniken und Materialien. Foto: Jens Bernsen, © Vitra.

Text: EL, PD

Bezugsquelle:
Vitra AG
www.vitra.com

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