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Omnipräsent: Designer Sebastian Herkner

«Typisch für jede grosse Möbelmesse: Käufer, Kunden, Produzenten und Medien schweben und feiern den Erfolg des Mannes des Augenblicks; denn es ist meistens ein Mann», schreibt die Designkennerin Gabrielle Kennedy. An der diesjährigen imm cologne ist es erneut der Designer Sebastin Herkner, der seit seinem «Bell Table» international durchstartet. Ob Leuchte, Teppich, Stuhl oder Servierwagen – die Entwürfe des Designers sind fast omnipräsent bei den Herstellern zu finden.

Stuhl und dem Tisch «Merwyn» für Wittmann: Spielerisch wird es, wenn mehrere Stühle bunt gemischt werden, mit Bezügen und Kedern in unterschiedlichen Materialien und Farben. Die Randverstärkung ist das verbindende Element zwischen dem Stuhl und dem Tisch «Merwyn», ebenso das Leder. Beim Stuhl sind Rücken- und Armlehne aus Leder, während die vollflächigen Tischbeine lederbezogen sind. In gewohnter Wittmann-Manier sind alle Masse und Proportionen so ausgeklügelt, dass beim Stuhl – mit dem Einsatz eines Taschenfederkerns – maximaler Komfort entsteht.zoom
Stuhl und dem Tisch «Merwyn» für Wittmann: Spielerisch wird es, wenn mehrere Stühle bunt gemischt werden, mit Bezügen und Kedern in unterschiedlichen Materialien und Farben. Die Randverstärkung ist das verbindende Element zwischen dem Stuhl und dem Tisch «Merwyn», ebenso das Leder. Beim Stuhl sind Rücken- und Armlehne aus Leder, während die vollflächigen Tischbeine lederbezogen sind. In gewohnter Wittmann-Manier sind alle Masse und Proportionen so ausgeklügelt, dass beim Stuhl – mit dem Einsatz eines Taschenfederkerns – maximaler Komfort entsteht.
 
 
Leuchte «Moira» für Fürstenberg: Wie Blütenkelche an einem fragilen Zweig balancieren die Lampenschirme der Pendelleuchte um ein gerades Metallelement. Scheinbar absichtslos angeordnet fügen sich die Porzellanschirme in harmonischen Proportionen zueinander. Die drei Varianten der Pendelleuchte – in verschiedenen Längen mit drei, vier oder fünf Leuchtkörpern – können einzeln oder als Ensemble inszeniert werden. Die Leuchtengestelle gibt es in den Ausführungen matt schwarz und matt Nickel. zoom
Leuchte «Moira» für Fürstenberg: Wie Blütenkelche an einem fragilen Zweig balancieren die Lampenschirme der Pendelleuchte um ein gerades Metallelement. Scheinbar absichtslos angeordnet fügen sich die Porzellanschirme in harmonischen Proportionen zueinander. Die drei Varianten der Pendelleuchte – in verschiedenen Längen mit drei, vier oder fünf Leuchtkörpern – können einzeln oder als Ensemble inszeniert werden. Die Leuchtengestelle gibt es in den Ausführungen matt schwarz und matt Nickel.
Holzstuhl «118» für Thonet: Der klassische Holzstuhl sorgt an jedem Esstisch für subtile Eleganz. Das Prinzip, einen Stuhl auf möglichst wenige Bestandteile zu reduzieren, führte Michael Thonet bereits Mitte des 19. Jahrhunderts ein. Sebastian Herkner wurde beauftragt, den Urtyp des Thonet-Stuhls «214» weiterzuentwickeln. Eine Besonderheit stellt die Form der Stuhlbeine dar: Auf der Rückseite abgerundet sorgen leichte Kanten an der Vorderseite für einen gewissen Bruch. Optional wird der «118» mit einem Muldensitz angeboten.zoom
Holzstuhl «118» für Thonet: Der klassische Holzstuhl sorgt an jedem Esstisch für subtile Eleganz. Das Prinzip, einen Stuhl auf möglichst wenige Bestandteile zu reduzieren, führte Michael Thonet bereits Mitte des 19. Jahrhunderts ein. Sebastian Herkner wurde beauftragt, den Urtyp des Thonet-Stuhls «214» weiterzuentwickeln. Eine Besonderheit stellt die Form der Stuhlbeine dar: Auf der Rückseite abgerundet sorgen leichte Kanten an der Vorderseite für einen gewissen Bruch. Optional wird der «118» mit einem Muldensitz angeboten.
 
 
 
Bett «Ono» für Schramm Werkstätten: Das Lesen, Arbeiten oder Frühstücken im Bett wollte Sebastian Herkner so bequem wie möglich haben. Gemütlich gepolsterte Kissen laden zum Ausruhen ein. Als vielbeschäftigter und vielreisender Designer sind solche Komfortzonen für ihn von hoher Bedeutung. Bezug: Ella bordeaux.zoom
Bett «Ono» für Schramm Werkstätten: Das Lesen, Arbeiten oder Frühstücken im Bett wollte Sebastian Herkner so bequem wie möglich haben. Gemütlich gepolsterte Kissen laden zum Ausruhen ein. Als vielbeschäftigter und vielreisender Designer sind solche Komfortzonen für ihn von hoher Bedeutung. Bezug: Ella bordeaux.
 
 
Servierwagen «Grace» für Schönbuch: Inspiriert von der Architektur der 1950er Jahre hat Sebastian Herkner den Servierwagen neu interpretiert. Als mobile Bar oder Beistelltisch oder für die Aufbewahrung im Homeoffice lässt sich der Servierwagen platzieren. Minimalistisch in der Form ist «Grace» absolut zeitlos und passt sich jedem Einrichtungsstil an. Der Rahmen besteht aus pulverbeschichtetem Metall in Schwarz, Nachtblau oder Palisander. Die obere Ablage ist aus Glas und ist jeweils farblich passend auf der Rückseite lackiert.zoom
Servierwagen «Grace» für Schönbuch: Inspiriert von der Architektur der 1950er Jahre hat Sebastian Herkner den Servierwagen neu interpretiert. Als mobile Bar oder Beistelltisch oder für die Aufbewahrung im Homeoffice lässt sich der Servierwagen platzieren. Minimalistisch in der Form ist «Grace» absolut zeitlos und passt sich jedem Einrichtungsstil an. Der Rahmen besteht aus pulverbeschichtetem Metall in Schwarz, Nachtblau oder Palisander. Die obere Ablage ist aus Glas und ist jeweils farblich passend auf der Rückseite lackiert.
Möbelkollektion «Circo» für Ames: Die Stühle erinnern an Hocker im Zirkus, auf denen Elefanten ihre Füsse abstellen. Die Kollektion wird von kolumbianischen Handwerkern, die in einer kleinen Manufaktur arbeiten, für Ames handgefertigt. Vier Farbkombinationen hat das Studio von Sebastian Herkner entwickelt, die den Geist und Lebensstil Kolumbiens repräsentieren. Ames wird ausserdem einen neuen Beistelltisch aus schwarzer oder roter Keramik namens «Nuna» und grosse Kissen aus der «Nobsa-Kollektion» präsentieren.zoom
Möbelkollektion «Circo» für Ames: Die Stühle erinnern an Hocker im Zirkus, auf denen Elefanten ihre Füsse abstellen. Die Kollektion wird von kolumbianischen Handwerkern, die in einer kleinen Manufaktur arbeiten, für Ames handgefertigt. Vier Farbkombinationen hat das Studio von Sebastian Herkner entwickelt, die den Geist und Lebensstil Kolumbiens repräsentieren. Ames wird ausserdem einen neuen Beistelltisch aus schwarzer oder roter Keramik namens «Nuna» und grosse Kissen aus der «Nobsa-Kollektion» präsentieren.
 
 
 
Hocker «Candies» für Pulpo: Inspiriert vom türkischen Genuss von Lokum, wollte Sebastian Herkner das typische transluzente und matte Aussehen dieser Süssigkeiten auf ein Produkt übertragen. Die Beistelltische in zwei Grössen sind aus Glas mundgeblasen und anschliessend mit einer speziellen Technik bearbeitet.zoom
Hocker «Candies» für Pulpo: Inspiriert vom türkischen Genuss von Lokum, wollte Sebastian Herkner das typische transluzente und matte Aussehen dieser Süssigkeiten auf ein Produkt übertragen. Die Beistelltische in zwei Grössen sind aus Glas mundgeblasen und anschliessend mit einer speziellen Technik bearbeitet.
 
 
Teppich «Mainland» für The Rug Company: Der Teppich zeichnet sich mit vierseitigen Schichten und Strukturen aus, die von den Verbindungen, Kreuzungen, Überlappungen, Durchgängen und Freiräumen innerhalb einer Stadt inspiriert sind. Mit einer Kombination aus handgeknüpfter tibetischer Wolle und Seide fasziniert das Design mit überschneidenden Texturen in verschiedenen Florhöhen und verleihen dem Teppich eine grafische, dreidimensionale Wirkung. Es gibt zwei Designs: «Mainland Light» und «Mainland Dark».zoom
Teppich «Mainland» für The Rug Company: Der Teppich zeichnet sich mit vierseitigen Schichten und Strukturen aus, die von den Verbindungen, Kreuzungen, Überlappungen, Durchgängen und Freiräumen innerhalb einer Stadt inspiriert sind. Mit einer Kombination aus handgeknüpfter tibetischer Wolle und Seide fasziniert das Design mit überschneidenden Texturen in verschiedenen Florhöhen und verleihen dem Teppich eine grafische, dreidimensionale Wirkung. Es gibt zwei Designs: «Mainland Light» und «Mainland Dark».
 
 
Leuchte «Stellar» für Pulpo: Die Pendelleuchten-Kollektion besteht aus kleinen, mittleren und grossen Glaskugeln. Sebastian Herkner lies sich von Sternen inspirieren, die durch ein Teleskop betrachtet werden. Jede Leuchte besteht aus zwei transluzenten, handgeblasenen Glashälften, die entweder horizontal oder vertikal verbunden sind. Während die eine Hälfte sandgestrahlt ist, um ein glattes mattiertes Finish zu erzeugen, weist die andere klare, gebogene Kanten auf, die an die Oberfläche des Mondes erinnern.zoom
Leuchte «Stellar» für Pulpo: Die Pendelleuchten-Kollektion besteht aus kleinen, mittleren und grossen Glaskugeln. Sebastian Herkner lies sich von Sternen inspirieren, die durch ein Teleskop betrachtet werden. Jede Leuchte besteht aus zwei transluzenten, handgeblasenen Glashälften, die entweder horizontal oder vertikal verbunden sind. Während die eine Hälfte sandgestrahlt ist, um ein glattes mattiertes Finish zu erzeugen, weist die andere klare, gebogene Kanten auf, die an die Oberfläche des Mondes erinnern.
«Mbrace Dining« für Dedon: Nachdem «Mbrace» sich als Pool- und Loungemöbel etabliert hat, hält die Kollektion nun auch Einzug in den Essbereich. Die Neuzugänge zeichnen sich durch die gleiche Unkonventionalität, den Komfort und den Materialmix aus, die die originale «Mbrace-Kollektion« zu dem Iconic Awards 2016 "Best of Best" verholfen haben. Ein zu den Stühlen passender Tisch vervollständigt die Kollektion. Aus massivem Teakholz gefertigt ähnelt die Tischplatte einem Surfbrett.zoom
«Mbrace Dining« für Dedon: Nachdem «Mbrace» sich als Pool- und Loungemöbel etabliert hat, hält die Kollektion nun auch Einzug in den Essbereich. Die Neuzugänge zeichnen sich durch die gleiche Unkonventionalität, den Komfort und den Materialmix aus, die die originale «Mbrace-Kollektion« zu dem Iconic Awards 2016 "Best of Best" verholfen haben. Ein zu den Stühlen passender Tisch vervollständigt die Kollektion. Aus massivem Teakholz gefertigt ähnelt die Tischplatte einem Surfbrett.
 
 
 
Bank «Bamboo Bridge» für die Plattform A New Layer: Als Herkner mit dem Auto und dem Bus durch die Landschaft reiste, während er verschiedene Werkstätten in Taiwan besuchte, sah er viele Brücken. Der Grundgedanke, dass Brücken einen Bogen schlagen und Menschen, Landschaften und Kulturen verbinden, liess ihn zu der Idee verleiten, eine Brücke für das Zuhause zu schaffen. Gemeinsam mit dem Handwerker Ming An Wu entwickelten sie ein co-kreatives Design für die Bambusbank.   Die Plattform A New Layer wird vom NTCRI (Nationales taiwanesisches Institut für Craft Research and Development) geleitet und fördert neue Partnerschaften zwischen taiwanesischen und internationalen Designern und Handwerkern.zoom
Bank «Bamboo Bridge» für die Plattform A New Layer: Als Herkner mit dem Auto und dem Bus durch die Landschaft reiste, während er verschiedene Werkstätten in Taiwan besuchte, sah er viele Brücken. Der Grundgedanke, dass Brücken einen Bogen schlagen und Menschen, Landschaften und Kulturen verbinden, liess ihn zu der Idee verleiten, eine Brücke für das Zuhause zu schaffen. Gemeinsam mit dem Handwerker Ming An Wu entwickelten sie ein co-kreatives Design für die Bambusbank.

Die Plattform A New Layer wird vom NTCRI (Nationales taiwanesisches Institut für Craft Research and Development) geleitet und fördert neue Partnerschaften zwischen taiwanesischen und internationalen Designern und Handwerkern.
 
 
Sebastian Herkner. Foto: © Lutz Sternsteinzoom

Sebastian Herkner (geb. 1981) studierte Produktdesign an der Hochschule für Gestaltung (HfG) in Offenbach. Bereits während des Studiums konzentrierte er sich auf die Gestaltung von Objekten und Möbeln, die sich durch das Verschmelzen unterschiedlicher kultureller Einflüsse und die Kombination neuer Technologien mit traditioneller Handwerkskunst auszeichnen.

Sein Ziel ist es, die facettenreiche Schönheit der Materialien zur Geltung zu bringen und subtilen Details zu neuer Aufmerksamkeit zu verhelfen. 2006 gründete er sein eigenes Designstudio in Offenbach am Main und hat seither Produkte für international bekannte Unternehmen wie ClassiCon, Gervasoni und Moroso entworfen. Darüber hinaus entwickelt er in der Zusammenarbeit mit Ausstellern und Museen Projekte in den Bereichen Innenarchitektur und Ausstellungsdesign. Seine Arbeiten wurden bereits vielfach ausgezeichnet.


Text: EL, PD

Bezugsquellen:

Schönbuch
über: Tema form GmbH
www.schoenbuch.com

Schramm Werkstätten GmbH
über: yuna Gmbh / Ch. Häusermann
www.schrammwerkstaetten.de

The Rug Company
www.therugcompany.com

Thonet GmbH
über: Seleform
www.thonet.de

Wittmann (Schweiz) AG
www.wittmann.ch

 
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