DAS SCHWEIZER MAGAZIN FÜR ARCHITEKTUR, WOHNEN UND DESIGN

Architektur zwischen Himmel und Meer

Wer im Strandhaus von Birgitte Bruun und Martin Søegaard sitzt, wähnt sich vor einem Gemälde von P.C. Skovgaard. Nur eine Stunde von Kopenhagen entfernt, an einem der schönsten Küstenabschnitte Dänemarks, rahmen bodentiefe Fenster die Landschaft aus Himmel und Meer.

Innen Beton, aussen Zedernholz: Der Charme des Hauses entsteht unter anderem durch seine Kontraste. Die windgeschützte Nische spendet Schatten an sonnigen Tagen.
Innen Beton, aussen Zedernholz: Der Charme des Hauses entsteht unter anderem durch seine Kontraste. Die windgeschützte Nische spendet Schatten an sonnigen Tagen.
Meer wohin das Auge schaut: Der Blick reicht ohne Unterbrechung vom Boden des Hauses über die Terrasse und das Kattegat bis hin zum Horizont.
Meer wohin das Auge schaut: Der Blick reicht ohne Unterbrechung vom Boden des Hauses über die Terrasse und das Kattegat bis hin zum Horizont.
Leinen los: Die feinen Textilien verstehen sich als Gegengewicht zu den klaren Betonoberflächen. Sie machen den Raum wohnlich, ohne seine Schlichtheit zu untergraben. Im Spiegelband über dem Waschplatz sieht man selbst beim Zähneputzen das Meer.
Leinen los: Die feinen Textilien verstehen sich als Gegengewicht zu den klaren Betonoberflächen. Sie machen den Raum wohnlich, ohne seine Schlichtheit zu untergraben. Im Spiegelband über dem Waschplatz sieht man selbst beim Zähneputzen das Meer.

Doch, es gab ihn, diesen Traum vom Leben am Meer, aber Birgitte Bruun und Martin Søegaard beabsichtigten nicht wirklich, ein Ferienhaus zu bauen. Bis dem Paar aus Kopenhagen ein Grundstück am Strand von Vejby angeboten wurde. Birgitte Bruun fuhr hin, begutachtete es an einem kalten, stürmischen Tag ausserhalb der Saison. Und erkannte augenblicklich den Ort, an dem sie ein Strandhaus bauen wollte. Das alte Ferienhausgebiet liegt nur 50 Kilometer von Kopenhagen entfernt an der Küste von Nordseeland. Die Dünenlandschaft bietet einen unvergleichlichen Blick auf die See, Treppen führen über die Hänge der grünen Hügellandschaft hinunter ans Wasser.

Sie kauften das Grundstück und die Rechtsanwältin, die für hochwertige Architektur und gutes Design schwärmt, begann sofort damit, ihre Vorstellungen eines Strandhauses zu Papier zu bringen. Sie zeichnete ihr Traumhaus und beauftragte ein Architekturbüro mit der professionellen Ausarbeitung. Es dauerte seine Zeit, bis der Bau genehmigt wurde, aber Birgitte Bruun und Martin Søegaard bekamen letztendlich «...genau das Haus, das wir geplant hatten.» Es machte Birgitte Bruun zu einer Art Bauleiterin auf Zeit: Sie skizzierte es nicht nur, sondern vermittelte auch zwischen Handwerkern und Konstrukteuren.


Die komplette Reportage ist Magazin RAUM UND WOHNEN zu lesen. Die Ausgabe 4/2019 lässt sich online bestellen.

Produktion: Pernille Vest, Fotos: Birgitta Wolfgang/Sisters Agency
Text/Bearbeitung: Maja Hahne Regild/Kirsten Höttermann
aus: Raum und Wohnen, Heft Nr. 04/2019

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