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Das Meer im Blick

Dort, wo andere Ferien machen, sind Ana und Pedro zuhause. Von der Dachterrasse aus kann das junge Paar direkt auf die portugiesische Atlantikküste blicken. Und auch im Inneren hat ihr kleines Reihenhaus dank ausgesuchter Möbel, sommerlich-bunter Stoffe und Accessoires einiges zu bieten.

Den Blick auf die portugiesische Atlantikküste dürfen Ana und Pedro jeden Tag geniessen. Sessel «Tropicalia» von Patricia Urquiola für Moroso. Kaffeetisch «Smallwire» in Weiss von Arik Levi für Zanotta. Kissen, Missoni Home.
Den Blick auf die portugiesische Atlantikküste dürfen Ana und Pedro jeden Tag geniessen. Sessel «Tropicalia» von Patricia Urquiola für Moroso. Kaffeetisch «Smallwire» in Weiss von Arik Levi für Zanotta. Kissen, Missoni Home.
In den hellen Räumen wirkt der Holzboden aus Sucupira-Holz besonders dekorativ. Den Schaukelstuhl entwarfen Charles & Ray Eames für Vitra. Das Bild darüber stammt vom brasilianischen Künstler Alexandre Orion.
In den hellen Räumen wirkt der Holzboden aus Sucupira-Holz besonders dekorativ. Den Schaukelstuhl entwarfen Charles & Ray Eames für Vitra. Das Bild darüber stammt vom brasilianischen Künstler Alexandre Orion.
Für blaue Stunden: Der intensive Farbton des Sofas ist dem Bezugsstoff von Designers Guild zu verdanken. Kissen, Rug Company. Decke, Missoni Home. Fotos, Bruno Veiga.
Für blaue Stunden: Der intensive Farbton des Sofas ist dem Bezugsstoff von Designers Guild zu verdanken. Kissen, Rug Company. Decke, Missoni Home. Fotos, Bruno Veiga.

Manchmal muss man das Glück nicht suchen. Es liegt gleich vor der Tür. Für Ana und Pedro Santos gilt das im ganz besonderen Masse. Nachdem die beiden geheiratet hatten, war klar, dass sie ein Haus kaufen und eine Familie gründen wollten. Und wo könnte man besser leben, als im beschaulichen Städtchen Ericeira an der portugiesischen Atlantikküste, rund 60 Kilometer nördlich von Lissabon? So jedenfalls sah das Pedro. Er war dort aufgewachsen und hatte miterlebt, wie sich das Fischerdorf in einen beliebten Badeort verwandelte. Der leidenschaftliche Surfer liebt den Ort und kennt hier jede Bucht. Doch Ana war skeptisch. Einen Verbündeten fand Pedro jedoch in Anas Vater, der das Paar auf ein zum Verkauf stehendes Reihenhaus aus den 1980er-Jahren aufmerksam machte. Ausserhalb der Saison hält die Reihenhaussiedlung am Rande des Dorfes Winterschlaf. Die meisten Eigentümer nutzen ihre Immobilien als Sommerresidenzen. «Die Gegend erschien mir zunächst viel zu ruhig», erinnert sich Ana. Schliesslich überzeugte die junge Frau die traumhafte Lage. Die weiss getünchten Gebäude stehen an der Steilküste, der Blick geht direkt auf den Ozean. Am liebsten hätte Ana sich ganz in Weiss eingerichtet, doch die Interiordesignerin und Gründerin von Poeira in Lissabon, Mónica Penaguião, überzeugt sie, dass Farbe gute Laune macht und Spannung in die Räume bringt.

Weitere Einzelheiten über das Haus am Meer gibt es im Magazin RAUM UND WOHNEN.
Die Ausgabe 08/19 lässt sich online bestellen.

Text: Kerstin Rose, Fotos: Christian Schaulin
aus: Raum und Wohnen, Heft Nr. 08/2019

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