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Wenn Träume fliegen lernen

Noch während des Studiums etwas entwerfen, was dann ins Sortiment eines so renommierten Herstellers wie Schlossberg Aufnahme findet. Für drei Jungdesignerinnen der Hochschule Luzern blieb dieser Traum kein Hirngespinst.

Ein guter Schlaf stärkt das Immunsystem und ist somit nicht nur in Zeiten wie diesen besonders wertvoll. Das Thema beschäftigt uns ein ganzes Leben lang: Schon als Kinder sollten uns Gute-Nacht-Geschichten dabei helfen, ins Land der Träume abzutauchen, um am nächsten Morgen frisch und erholt in den neuen Tag zu starten.  Im letzten Jahr nun bot sich 14 angehenden Textildesignerinnen der Hochschule Luzern die Möglichkeit, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Ihre Aufgabe war es einerseits, sich zu überlegen, wie Textilien einen guten Schlaf fördern können und andererseits, was sie persönlich um den Schlaf bringt. Gestellt wurde sie von dem traditionsreichen Schweizer Unternehmen Schlossberg, mit dem Ziel, eine Bettwäsche zu entwerfen, die vor allem junge Menschen anspricht. Unter dem Projektnamen Somnia, lateinisch für Träumerei, entstanden zwölf Entwürfe, die sich im Anschluss einem Voting auf der Webseite von Schlossberg stellten. Die drei Gewinner-Designs «Leaf», «Fold» und «Line» waren bei den abstimmenden TeilnehmerInnen die klaren Favoriten. Nun kommen sie zusammen mit der Frühling-Sommer-Kollektion und gedruckt auf nachhaltiger Bio-Baumwolle in den Handel.

Das Team «Dive» konnte nicht nur Platz eins, sondern auch Platz drei für sich entscheiden. Für ihre Entwürfe «Leaf» und «Fold» beschäftigte Hanna Egger und Laura Schwyter vor allem das Abtauchen in eine scheinbar andere Welt. «Unsere Kollektion soll dieses Abtauchen, dieses Schwimmen durch Träume, dieses Erleben und Erforschen spürbar machen», sagen die Nachwuchsdesignerinnen. «Sie ist für Personen gedacht, die die Welt der Träume entdecken wollen.»
Das Team «Dive» konnte nicht nur Platz eins, sondern auch Platz drei für sich entscheiden. Für ihre Entwürfe «Leaf» und «Fold» beschäftigte Hanna Egger und Laura Schwyter vor allem das Abtauchen in eine scheinbar andere Welt. «Unsere Kollektion soll dieses Abtauchen, dieses Schwimmen durch Träume, dieses Erleben und Erforschen spürbar machen», sagen die Nachwuchsdesignerinnen. «Sie ist für Personen gedacht, die die Welt der Träume entdecken wollen.»
Hanna Egger (links) und Laura Schwyter.
Hanna Egger (links) und Laura Schwyter.
Auf dem Weg des Entwerfens lassen sich Hanna Egger und Laura Schwyter von diversen Techniken wie beispielsweise Frottage und Collage leiten und verleiten. Das Ungeplante, Handschriftliche, das sich daraus ergibt, wird mit linear-figurativen Motiven verbunden.
Auf dem Weg des Entwerfens lassen sich Hanna Egger und Laura Schwyter von diversen Techniken wie beispielsweise Frottage und Collage leiten und verleiten. Das Ungeplante, Handschriftliche, das sich daraus ergibt, wird mit linear-figurativen Motiven verbunden.
Platz zwei belegt Team «Untitled» von Yvee Nogara. Für ihr grafisches Bettwäsche-Konzept befasste sie sich mit experimenteller, abstrakter Kunst. «Träumen vermischt die Realität mit dem Unwirklichen. Formen, Farben und Strukturen lösen sich auf und das Gespür für Zeit und Raum schwindet.»
Platz zwei belegt Team «Untitled» von Yvee Nogara. Für ihr grafisches Bettwäsche-Konzept befasste sie sich mit experimenteller, abstrakter Kunst. «Träumen vermischt die Realität mit dem Unwirklichen. Formen, Farben und Strukturen lösen sich auf und das Gespür für Zeit und Raum schwindet.»
Durch bewusste Reduktion spielt die Designerin Yvee Nogara mit dem Leerraum und lässt gleichzeitig Raum für das hochwertige Material. Das Bett wird zur Leinwand: Die abstrakt gemalten und teilweise collagierten Designs werden spannungsvoll in die unifarbenen Flächen gesetzt.
Durch bewusste Reduktion spielt die Designerin Yvee Nogara mit dem Leerraum und lässt gleichzeitig Raum für das hochwertige Material. Das Bett wird zur Leinwand: Die abstrakt gemalten und teilweise collagierten Designs werden spannungsvoll in die unifarbenen Flächen gesetzt.

Text: Kirsten Höttermann
aus: Raum und Wohnen, Heft Nr. 05•06/2021

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