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Die perfekte Dosis

Wie bei einem intensiven Gewürz, von dem meist schon eine Prise reicht, wirkt die Farbe Rot in der Inneneinrichtung gut dosiert wie ein Eyecatcher, der überrascht und gefällt. Man gebe als Ausgleich etwas neutralisierendes Weiss dazu und schon entsteht eine Kombination des guten Geschmacks.

Bettgestell «Viceroy» mit Kopfteil «Achilles». Vispring.

In Zusammenarbeit mit der Trendprognostikerin Doris Boelk entwickelte die britische Luxusbettenmarke eine neue Stoffkollektion. In insgesamt drei Stoffbücher unterteilt spiegelt diese die wichtigsten Farb- und Texturtrends wider. Der leuchtende Samtbezug «Luxe Velvet Terracotta» mit opulenter Textur ist Teil dieser neuen Kollektion, hier zu sehen an dem Bettgestell «Viceroy» mit Kopfteil «Achilles». Vispring.

«Nelson Saucer Crisscross Bubble» von Hay.

Die Idee für die Nelson-Pendelleuchten stammt aus dem Jahr 1947. George Nelson entwarf, inspiriert von seidenmatten Modellen aus Schweden, Leuchten mit einem dynamisch geformten Stahldrahtgestell, das er mit einem dünnwandigen Kunststoffspray überzog. Zur Kollektion der blendfreien, stilvollen Leuchten zählen die unterschiedlichsten Formen, etwa die «Nelson Saucer Crisscross Bubble». Hay.

Handy-Grammophone von Byro und Crescentini Ceramica für Scaramaz.

Aus der Zusammenarbeit des Künstlerkollektivs Byro und der Keramikmanufaktur Crescentini Ceramica sind diese trendigen Verstärker für Smartphones entstanden. Den kleinen Grammophonen verliehen die KünstlerInnen unterschiedliche Looks, zum Beispiel in glänzendem Rot-Gold. Scaramaz.

«Cherry Table» von Gisbert Pöppler.

Die Kirsche fällt nicht weit vom Stamm müsste es bei diesem Tisch wohl heissen, der mit seiner hochglänzenden, oxidroten Lackierung an einen Korb reifer Kirschen erinnert. Ausgestattet ist der runde «Cherry Table» aus Aluminium mit einem praktischen Drehteller. Gisbert Pöppler.

Kollektion Esker von JCP Universe.

Der Keramiker Paolo Polloniato ist bekannt für seine überraschenden und modernen Objekte, für deren Herstellung er alte Techniken anwendet und dabei historische Formen aufgreift. Die Vasen der limitierten Kollektion Esker fertigte er aus Bauschutt, den er in zahlreichen Schichten übereinanderlegte und den Gefässen dadurch eine ikonische, volle und zeitlose Form verlieh. JCP Universe.

Text: Silja Cammarata
aus: Raum und Wohnen, Heft Nr. 03•04/2021

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