DAS SCHWEIZER MAGAZIN FÜR ARCHITEKTUR, WOHNEN UND DESIGN

Im Schutz der Eichen

Als Per Berle Thomsen ein Junge war, spielte er mit seinen Geschwistern zwischen den Bäumen auf dem Grundstück am Gandsfjord in Stavanger. Später erbte er das Grundstück und plante, ein Haus darauf zu bauen. Dafür die Bäume zu fällen, konnte er jedoch nicht ertragen.

Eine der Eichen auf dem Grundstück wurde in die Planung einbezogen. Der Eigentümer hätte den Baum gern im Haus gehabt, aber das ist in Norwegen nicht erlaubt. Es musste eine Lösung her, bei der die Eiche draussen blieb. Nun vermittelt ein Wasserspiegel rund um den Baum und eine Sitzecke das Gefühl, sie stehe im Haus.
Eine der Eichen auf dem Grundstück wurde in die Planung einbezogen. Der Eigentümer hätte den Baum gern im Haus gehabt, aber das ist in Norwegen nicht erlaubt. Es musste eine Lösung her, bei der die Eiche draussen blieb. Nun vermittelt ein Wasserspiegel rund um den Baum und eine Sitzecke das Gefühl, sie stehe im Haus.
Dort, wo die Fassade Wind und Wetter nicht zu stark ausgesetzt ist, besitzt das Holz noch seine goldenen Nuancen. Die zweite Etage ist nicht von überall her ersichtlich. Der Architekt behauptete sich und überzeugte das Paar, nicht nach oben zu bauen, sondern das Haus in den Boden zu senken, sodass es geschützt zwischen den Bäumen, statt über ihnen steht.
Dort, wo die Fassade Wind und Wetter nicht zu stark ausgesetzt ist, besitzt das Holz noch seine goldenen Nuancen. Die zweite Etage ist nicht von überall her ersichtlich. Der Architekt behauptete sich und überzeugte das Paar, nicht nach oben zu bauen, sondern das Haus in den Boden zu senken, sodass es geschützt zwischen den Bäumen, statt über ihnen steht.
Über dem Esstisch hängt gleich dreimal die Pendelleuchte «Ball» von Frandsen in matt gebürstetem Kupfer, während die Küche von eingebauten Scheinwerfern beleuchtet wird. Am Esstisch: «Wishbone Chair» von Hans J. Wegner für Carl Hansen & Søn; Teppich «Peas» von Hay; Sofatisch von Bohus.
Über dem Esstisch hängt gleich dreimal die Pendelleuchte «Ball» von Frandsen in matt gebürstetem Kupfer, während die Küche von eingebauten Scheinwerfern beleuchtet wird. Am Esstisch: «Wishbone Chair» von Hans J. Wegner für Carl Hansen & Søn; Teppich «Peas» von Hay; Sofatisch von Bohus.
Ein grosser Kamin heizt den geräumigen Wohnraum zusätzlich zur Fussbodenheizung im ganzen Haus. Die Regale sind ein Entwurf des Architekten und wurden vor Ort gebaut. Auf ihnen stehen die Schale «Kubus» von By Lassen, eine Vase von Georg Jensen sowie die Tischleuchte «Gatto» von Achille und Pier Castiglioni für Flos.
Ein grosser Kamin heizt den geräumigen Wohnraum zusätzlich zur Fussbodenheizung im ganzen Haus. Die Regale sind ein Entwurf des Architekten und wurden vor Ort gebaut. Auf ihnen stehen die Schale «Kubus» von By Lassen, eine Vase von Georg Jensen sowie die Tischleuchte «Gatto» von Achille und Pier Castiglioni für Flos.

«Wir sind mitten in der Natur», sagt Per Thomsen, «und müssen das Haus dafür nicht einmal verlassen». Damit meint er nicht nur die stattliche Eiche, die schon viele Jahre auf dem Grundstück steht und die er als Herzstück ins Haus integrierte. Sondern er bezieht sich ebenso auf die grossflächigen Glasfronten, welche die Natur dazu einladen, hereinzukommen. Und er denkt dabei auch an den Garten, von dem aus man direkt durch das Haus bis zur Boganes-Bucht im Gandsfjord blicken kann. Zählt man die jüngste Generation mit, befindet sich das Anwesen, auf dem das Haus steht, bereits seit fünf Generationen im Familienbesitz der Thomsens. Per selbst wuchs im Nachbarhaus auf, das jetzt seiner Schwester gehört. Drei weitere Häuser bewohnen Onkel und Tanten. Die Familie versteht sich, es gibt keine Zäune, keine Hecken und auch keine anderen sichtbaren Grenzen. Es ist ein modernes Bullerbü, ein Ort, an dem der Blick ungestört schweifen kann und man die Gegenwart unbeschwerter Kindertage regelrecht vor sich sieht. Ein Weg führt hinunter zur Bucht, zu den Bootsanlegestellen und zur überdachten Terrasse, wo sich alle Familienmitglieder regelmässig am Pizzaofen oder am Räucherhaus treffen. All diese Gegebenheiten mussten in die Planung einfliessen, als Per und seine Frau beschlossen, hier ihr neues Heim zu errichten.

Die komplette Architekturreportage ist im Magazin RAUM UND WOHNEN zu lesen. Die Ausgabe 3/20 lässt sich hier online bestellen.

Text & Styling: Eva Høydalsvik & Kirsten Visdal / House of Pictures
Bearbeitung: Kirsten Höttermann
Fotos: Nadia Nordskott / House of Pictures

aus: Raum und Wohnen, Heft Nr. 3/2020

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