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Augenblick der Ruhe

Ruhe und Entspannung. Zwei Dinge, die im Alltag leider viel zu kurz kommen. Umso schöner, wenn man sich auf eine Auszeit im Südtiroler Garberhof freuen kann, während der Natur, Sport, Wellness und Kulinarik die einzige Rolle spielen.

Der Garberhof in der südtiroler Ortschaft Mals ist bekannt für seinen grossen Wellnessbereich, der Sauna- und Relaxhaus, Innen- und Aussenpool sowie den grössten Hotel-Hamam Italiens umfasst. Seit den Neu- und Umbauarbeiten im Jahr 2017 ist das Design des Hotels von südtiroler Flair und moderner Eleganz geprägt.
Der Garberhof in der südtiroler Ortschaft Mals ist bekannt für seinen grossen Wellnessbereich, der Sauna- und Relaxhaus, Innen- und Aussenpool sowie den grössten Hotel-Hamam Italiens umfasst. Seit den Neu- und Umbauarbeiten im Jahr 2017 ist das Design des Hotels von südtiroler Flair und moderner Eleganz geprägt.

Augenblick der Ruhe im Garberhof

Einer Reise in die Vergangenheit glich die Fahrt am Wochenende, die wir für einen Wellness-Aufenthalt im Vinschgau antraten. Mein Mann durchlebte Momente seiner Kindheit, als wir den versunkenen Kirchturm im Reschensee passierten, den er schon vor gut 30 Jahren auf den Fahrten in den Süden bestaunte. Heute wie damals ist das Wahrzeichen des Vinschgaus gleichermassen märchenhaft und faszinierend. Für uns bedeutete der Anblick des Kirchturms jedoch vor allem eines: das Ende einer mehrstündigen Anreise und der Beginn eines entspannten Wochenendes mit viel Erholung und Wellness. Besonders dank seines umfangreichen Wellnessangebotes hat sich der Garberhof weit über die Landesgrenzen hinaus einen Namen gemacht, was sich auch an den internationalen Kennzeichen der davor parkenden Autos bemerkbar machte. Nicht zu verfehlen liegt das Anwesen am Ortseingang von Mals, einem 5000 Seelendorf im Obervinschgau. Umgeben von einer 6000m2 grossen Parkanlage gibt es den Blick auf das saftig grüne obere Etschtal und die angrenzenden, noch schneebedeckten Dreitausender frei. Optisch fügt es sich aufgrund der hellen Fassade, die grösstenteils aus bodentiefen Fensterfronten und hellen Sichtbalken besteht, perfekt in die naturgewaltige Kulisse Südtirols. Im Inneren setzt sich dieser Eindruck fort – helle, offene Räumlichkeiten, natürliche Materialien wie Holz, Fell, Naturwolle und -stein, hier und da ein Eyecatcher aus Messing – wie die Verkleidung der Empfangstheke und der Bar oder den Pendelleuchten aus Kupfer, die, wie wir später erfahren sollten, eigens für das Hotel entworfen und angefertigt wurden. Nach einer freundlichen Begrüssung beziehen wir unser Zimmer, das uns dank riesiger Fensterfronten den Blick in die Natur ermöglicht. Wir sind uns einig, hier ist der ideale Ort, um sich den ersehnten Augenblick der Ruhe zu gönnen. 

44 Zimmer zählt das Hotel, daneben auch zwei etwas abgelegenere Chalets mit eigener Sauna, die den perfekten Rückzugsort bieten. Der Grossteil des Interieurs ist aus heller, heimischer Lerche gefertigt, im Kontrast dazu der grünstichige Terrazzo-Boden. Sitzmöbel von Artisan aus dunklem Walnussholz und Textilbezügen in Petrol runden das Gesamtbild harmonisch ab.
44 Zimmer zählt das Hotel, daneben auch zwei etwas abgelegenere Chalets mit eigener Sauna, die den perfekten Rückzugsort bieten. Der Grossteil des Interieurs ist aus heller, heimischer Lerche gefertigt, im Kontrast dazu der grünstichige Terrazzo-Boden. Sitzmöbel von Artisan aus dunklem Walnussholz und Textilbezügen in Petrol runden das Gesamtbild harmonisch ab.

Gutes für Körper und Seele

Am Abend geniessen wir im hoteleigenen Restaurant ein Vier-Gänge-Menü, das unter dem langjährigen Chefkoch des Hauses, Christian Lechthaler, sehr abwechslungsreich und saisonal ausfällt, wann immer möglich mit Produkten aus der Region. Ausgeschlafen und gut erholt starten wir den nächsten Tag bei einem reichhaltigen Frühstück, das keine Wünsche offen lässt – sogar vegane Milchersatzprodukte stehen für die Müslizubereitung zur Auswahl. Uns haben es jedoch vor allem die regionalen Käsesorten und das typische Vinschgauer Brot angetan. Im Anschluss zeigt uns Klaus Pobitzer das gesamte Haus und erzählt uns dessen Geschichte. Im elterlichen Hotelbetrieb gross geworden, übernahm er den Garberhof mit seinem damals noch überschaubaren Wellnessbereich, der hauptsächlich aus Schwimmbad und Sauna bestand, vor knapp 20 Jahren in zweiter Generation. Schon Anfang 2000 kam der Wellnesstrend auf und Klaus Pobitzer reagierte mit dem Bau eines hoteleigenen Hamams darauf...


Den vollständigen Artikel finden Sie in der aktuellen Ausgabe 6_7/2019.

Neben dem grössten Hotel-Hamam Italiens zählen besonders der Innen- und Aussenpool zu den Highlights des Wellnessbereiches.
Neben dem grössten Hotel-Hamam Italiens zählen besonders der Innen- und Aussenpool zu den Highlights des Wellnessbereiches.
Der Aussenpool grenzt an die 6000 Quadratmeter grosse Gartenanlage, die ebenfalls neu angelegt wurde.
Der Aussenpool grenzt an die 6000 Quadratmeter grosse Gartenanlage, die ebenfalls neu angelegt wurde.

Text: Silja Cammarata, Fotos: ediundsepp Gestaltungsgesellschaft MBH

aus: Raum und Wohnen, Heft Nr. 06•07/2019

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