Wettbewerb «Möbel des Jahres 2026»

Manchmal braucht es nicht viele Worte, nur ein gutes Auge. Die Jury hat die Vorarbeit geleistet, jetzt sind Sie an der Reihe.

Einsendeschluss ist der 1. November 2026

Wählen Sie das «Möbel des Jahres 2026»


1 «Close to Heart»

Stuhl «Close to Heart», Spacon für Muuto
Stuhl «Close to Heart», Spacon für Muuto

Stuhl

Der «Close to Heart Chair» vom Design­trio Spacon verbindet die Strenge architektonischer Aluminiumprofile mit einer unerwartet poetischen Geste: Jedes Profil formt ein Herz. Was zunächst rational und konstruktiv erscheint, erhält so eine emotionale Auf­­ladung: ein subtiler Bruch, der Wärme und Zugänglichkeit schafft

Die Jury sagt: «Ein schlichtes, grafisch reduziertes und sehr funktionales Design mit Humor – das Herz macht es unmittelbar zugänglich. Die Raffinesse liegt im Detail; man muss es einfach gernhaben.»

Design: Spacon
Hersteller: Muuto


2 «Ascot»

Sessel «Ascot», Guiseppe Bavuso für Rimadesio
Sessel «Ascot», Guiseppe Bavuso für Rimadesio

Sessel

Mit «Ascot» entwickelt Giuseppe Bavuso den klassischen Loungesessel zu einer fein austarierten Komposition aus konstruktiver Klarheit und handwerklicher Präzision. In dem geschwungenen Gestell aus massivem Eschenholz spannt sich eine Lederschale, die über die Rückenstäbe geführt wird - als tragender Teil der Konstruktion. Ein weich gepolstertes Sitzkissen ergänzt das Design.

Die Jury sagt: «Ein Entwurf aus der Welt des klassischen italienischen Designs, geprägt von reifer, leiser Eleganz, mit sehr feinen Details, aus­gewogenen Proportionen und zeitloser Ausstrahlung.».

Design: Guiseppe Bavuso
Hersteller: Rimadesio


3 «Ros»

Sofa «Ros», Christophe Delcourt für Collection Particuliere
Sofa «Ros», Christophe Delcourt für Collection Particuliere

Sofa

Das Sofa «Ros» übersetzt skulpturale Präsenz in eine bewusst weiche, einladende Formensprache. Grosszügig dimensionierte Volumen, sanft gerundet und klar konturiert, fügen sich zu einer Silhouette, die gleichermassen kraftvoll und zurückhaltend wirkt. Die geschichtete Polsterung sorgt für ein tiefes Sitzgefühl.

Die Jury sagt: «Ein Sofa mit zeitloser Anmutung, das sich klar über seine Linien­führung definiert und mit hoher Polsterkunst, feinen Überlap­pungen und präzisen Rundungen überzeugt. Nicht modular gedacht und dennoch viel­seitig einsetzbar, bis ins Detail sorgfältig gestaltet und mit einer einladenden Geste.»

Design: Christophe Delcourt
Hersteller: Collection Particuliere


4 «Helicon»

Tisch «Helicon», Kensaku Oshiro für Desalto
Tisch «Helicon», Kensaku Oshiro für Desalto

Tisch

«Helicon» rückt die Konstruktion ins Zentrum der Wahrnehmung. Der von dem japanischen Designer entwickelte Tisch leitet seinen Namen und seine Form vom gleichnamigen Blechblasinstrument ab. Die Glasplatte ermöglicht den Blick auf die innere Geometrie der Basis und macht den durch das gedrehte Blech hervorgerufenen optischen Tiefeneffekt sichtbar.

Die Jury sagt: «Die Trompetenform verleiht dem Tisch eine ausgeprägte räumliche Tiefe. Das Glas – vor allem mit dem grafischen Muster – erzeugt einen präzisen Schattenwurf und macht die Konstruktion besonders erfahrbar.»

Design: Kensaku Oshiro
Hersteller: Desalto


5 «Dune»

Stuhl «Dune», Panter & Tourron für New Works
Stuhl «Dune», Panter & Tourron für New Works

Stuhl

Zwischen zeichnerischer Klarheit und räumlicher Präsenz entwickelt sich der Stuhl «Dune» als Studie über gefaltete Linien. Weich geführte Konturen formen eine prägnante Silhouette, deren Spannung aus dem Wechselspiel von Fläche und Kante entsteht. .

Die Jury sagt: «Der Stuhl ist eine sympathische, raffinierte Neuinterpretation, die durch feine Details überzeugt. Aus minimaler Geste entsteht maximaler Komfort, getragen von einer charakterstarken, ikonisch gebogenen Rückenlehne.»

Design: Panter & Tourron
Hersteller: New Works


6 «Abaco»

Tisch «Abaco», Ronan Bouroullec für B&B Italia
Tisch «Abaco», Ronan Bouroullec für B&B Italia

Tisch

Material und Verbindung stehen bei «Abaco» im Vordergrund. Der Designer hat einen Tisch entwickelt, der seine Qualität aus der klaren Lesbarkeit der Konstruktion ableitet. Zement, Holz, Lack und Sattelleder sind nicht dekorativ eingesetzt, sondern treten in ein präzises strukturelles Verhältnis. Die Anmutung ist architektonisch.

Die Jury sagt: «Eine gelungene Interpretation des klassischen, rechteckigen Esstischs, konstruktiv sehr klar gedacht. Die Materialkombination wirkt präzise gesetzt, während die Beinfreiheit und die die differenziert gestaltete Unterseite eine überraschende Qualität offenbaren.»»

Design: Ronan Bouroullec
Hersteller: B&B Italia


7 «Ardys»

Sofa «Ardys», Patricia Urquiola für Cassina
Sofa «Ardys», Patricia Urquiola für Cassina

Sofa

EIn dick gestepptes Polster macht das Sofasystem «Ardys» sehr bequem. Die bodennahen Elemente wirken ruhig und einladend. Auf einer quadratischen Matrix aufgebaut, lässt sich das System flexibel kombinieren und verändern. Recycelte Materialien und die zerlegbare Konstruktion folgen einem zirkulären Prinzip.

Die Jury sagt: «Grosszügig angelegt und mit einer Anmutung wie eine Daunendecke vermittelt das Sofa unmittelbar Komfort. Der Seventies-­Touch wird je nach Ausführung sportlich aufgeladen. Die Keramikdetails und ein Sockel, der die Steppung aufnimmt, verfeinern den Entwurf.»

Design: Patricia Urquiola
Hersteller: Cassina


8 «Lobo»

Sessel «Lobo», Raw-Edges für Bolzan
Sessel «Lobo», Raw-Edges für Bolzan

Sessel

«Lobo» kombiniert ein gebogenes Holzgestell mit einem lose eingesetzten, voluminösen Kissen. Der Kontrast zwischen tragender Struktur und weicher Auflage prägt die Erscheinung und die Sitzqualität. Das abnehmbare Polster lässt sich austauschen und neu positionieren

Die Jury sagt: «Auf zwei Elemente reduziert, beeindruckt der Sessel durch seine klare Konstruktion und seinen Komfort. Das Polster ist in die Holzstruktur eingespannt, wirkt kompakt und prägnant und erinnert an einen Kussmund.»

Design: Raw-Edges
Hersteller: Bolzan


9 «Estratto»

Kollektion «Estratto», Formafantasma für Pedrali
Kollektion «Estratto», Formafantasma für Pedrali

Kollektion

«Estratto» nutzt Aluminium als konstruktives und gestalterisches Prinzip. Die Konsolenbasis besteht aus drei konkav geformten Strangpressprofilen, die sich zu einem stabilen Volumen verbinden und zugleich Hohlräume offenlassen. So entsteht ein kontrolliertes Wechselspiel von Fläche und Leere. Die Kollektion lässt sich im Innen- wie im Aussenraum einsetzen.

Die Jury sagt: «Klar lesbar und dennoch eigenständig zeigt die Kollektion eine raffinierte Arbeit mit Faltungen und Proportionen. Die präzise gesetzte Fuge verleiht dem Sockel Leichtigkeit, während das fein abgestimmte Farbkonzept den Entwurf zusätzlich schärft.»

Design: Formafantasma
Hersteller: Pedrali


10 «Admira»

Kommode «Admira», Silvia Gallotti für Gallotti & Radice
Kommode «Admira», Silvia Gallotti für Gallotti & Radice

Kommode

Frei im Raum platzierbar und von beiden Seiten nutzbar, ist das Sideboard klar aufgebaut. Die Glasflächen sind von Hand mit einer dünnen Schicht aus Aluminium, Gold oder Kupfer versehen und anschliessend speziell behandelt, wodurch eine lebendige, leicht changierende Oberfläche mit spürbarer Tiefe entsteht.

Die Jury sagt: «Formschön und klar gegliedert überzeugt die Zweiteiligkeit des Möbels ebenso wie die Materialität. Das Zusammenspiel von matt und glänzend ist ausbalanciert. Die ovalen Sockel vermitteln zwischen Indusriecharakter und spielerischer Anmutung.»

Design: Silvia Gallotti
Hersteller: Gallotti & Radice


Die Jury

Jury
Jury

Die Jury (v.l.): Industriedesigner This Weber, Industriedesignerin Laure Gremion, Prof. Werner Baumhakl, Industriedesigner und Institutsleiter für Industrial Design an der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW in Basel, Interior Designerin Iria Degen. 
Foto: © Rainer Schär


Wettbewerbspreise

Unter allen Teilnehmern verlosen wir attraktive Preise. Zu gewinnen sind:

1. Preis: Das Scherenbett von Kurt Thut im Wert von Fr. 2370.–
1. Preis: Das Scherenbett von Kurt Thut im Wert von Fr. 2370.–

1. Preis

Designklassiker
Wert ca. CHF 2370.–

Der Klassiker von Kurt Thut, das Scherenbett von 1990, folgt dem Schergitter-Prinzip, lässt sich stufenlos verstellen, mit handels-üblichen Matratzen nutzen und zusammen­gefaltet vom Doppelbett zur Sitz­gelegenheit oder zum Einzelbett verwandeln. Zu gewinnen gibt es das Bett in Buche natur.

thut.ch

2. Preis: Der Sessel «Gem» im Wert von Fr. 1755.–
2. Preis: Der Sessel «Gem» im Wert von Fr. 1755.–

2. Preis

Für drinnen oder draussen
Wert ca. CHF 1755.–

Der Sessel «Gem» überzeugt mit weicher Form, hohem Komfort und einem dezenten Drehfuss. Der Gewinner kann zwischen einer Variante für drinnen oder draussen wählen.

cane-line.ch

3. Preis: Kleiderständer «Dolent» von Gini Moynier im Wert von Fr. 1013.–
3. Preis: Kleiderständer «Dolent» von Gini Moynier im Wert von Fr. 1013.–

3. Preis

Daran hängt's
Wert ca. CHF 1013.–

Vier offene Seiten und zwei Ablagen machen den Kleiderständer «Dolent» von Gini Moynier aus dunkelbraun gebeizter Esche zu einem praktischen Ort für Mäntel, Taschen und alles, was nicht verloren gehen soll.

ligne-roset.com

4. Preis: zwei Übernachtungen für zwei Personen im Gault Millau Hotel des Jahres 2026 in Oberösterreich im Wert von Fr. 900.–
4. Preis: zwei Übernachtungen für zwei Personen im Gault Millau Hotel des Jahres 2026 in Oberösterreich im Wert von Fr. 900.–

4. Preis

Einfach mal raus
Wert ca. CHF 900.–

Am Ufer des Traunsees, mit den Bergen im Rücken, liegt das Hotel Post am See 4*Superior in Traun­kirchen. Zu gewinnen sind zwei Übernachtungen für zwei Personen im Gault Millau Hotel des Jahres 2026 in Oberösterreich, inklusive Früh­stück bis 12 Uhr in der Belétage sowie Benutzung des Rooftop Berg-Spas mit Infinity Pool, Saunen und Ruheräumen.

hotel-post-traunkirchen.at

5. Preis: Leuchte von Dominique Perrault und Gaëlle Lauriot-Prévost im Wertr von Fr. 350.–
5. Preis: Leuchte von Dominique Perrault und Gaëlle Lauriot-Prévost im Wertr von Fr. 350.–

5. Preis

Schmuckstück
Wert ca. CHF 350.–

Die Serie «In the Sun» wurde kürzlich um eine Tischversion mit Kabel erweitert. Zu gewinnen gibt es die Leuchte von Dominique Perrault und Gaëlle Lauriot-Prévost in einer von vier möglichen Ausführungen: mit gold- oder silberfarbenem Gestell sowie mit Gold- oder Silbermesh-Schirm.

dcw-editions.com

Ein Umtausch sowie eine Barauszahlung des Gewinns sind nicht möglich. Über die Verlosung kann keine Korrespondenz geführt werden, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die MitarbeiterInnen der Etzel-Verlag AG und ihre An­gehörigen sind von der Teilnahme aus­geschlossen.

Das gewählte «Möbel des Jahres 2026» sowie alle GewinnerInnen werden in der Ausgabe 12/2026•01/2027 (erscheint am 26. November 2026) bekanntgegeben.

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